SWZ / SWV

SWZ – zasady a cile

– smy njewotwisne serbske wolerske zjednoćenstwo
– chcemy poradźujo a wěcownje ze serbskim widom do wokrjesneje politiki zapřimnyć
– prócujemy so wo zdźerženje serbskeje rěče a kultury kaž tež našich tradicijow a nałožkow.

zasadźujemy so:
– za škit, spěchowanje a wuwiće serbskeje rěče a kultury jako wosebite bohatstwo Łužicy

– za woprawdźitu a runohódnu dwurěčnosć we Łužicy

– za zhromadne žiwjenje wšitkich wobydlerjow wokrjesa w mjezsobnej tolerancy

– za wuwiće infrastruktury a domoródneho přemysła

– za zachowanje historisce nastatych žiwjenskich wašnjow w našej dwurěčnej domiznje

– za zachowanje stwórby Božeje, za čisty wobswět, strowe ratarstwo a za łahodny turizm

– za zdźerženje šulow na kraju

– za sprawne a socialnje znjesliwe komunalne wotedawki

 

Freie sorbische Wählervereinigung

Wer ist die Freie Sorbische Wählervereinigung?
sie ist eine parteienunabhängige, nicht mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung nach dem Sächsischen Kommunalwahlgesetz

  • sie war bisher im Kreistag Kamenz vertreten und stellte für den Kreistag des neuen Großkreises Bautzen 2008 in allen 14 Wahlkreisen insgesamt 23 Kandidaten zur Wahl auf
  • sie begreift sich als eine nur den Wählern und dem Bürgerwohl verpflichtete freie Wahlplattform

Wir sind die Freie Sorbische Wählervereinigung und engagieren uns vor allem in der Kultur-, aber auch grundlegend in der Komunalpolitik. Aus unserer Sicht ist besonders das Mitbestimmungsrecht der Sorben in ihrer Heimat in Gefahr.
In der Minderheit zu sein bedeutet für unser Volk oft demokratisch zu unterliegen. Wir setzen uns dafür ein, dass die einmalige Kultur der Sorben in der Lausitz weiterhin erhalten bleibt und im Kreistag eine Stimme hat und das Minderheitenschutz Geltung findet.

Die SWV hat somit keine direkten politischen Gegner, sondern will ergänzend und beratend auf die Politik der großen Parteien Einfluss nehmen.

Heimatverbundenheit heißt für unsere Kandidaten: Engagement und Aufopferungsbereitschaft, auch in der Freizeit. Wir wollen in unserer Funktion die politischen Anliegen aller Bürger, welche unsere Grundsätze teilen, im neuen Großkreis Bautzen im Kreistag zur Tagesordnung machen und somit unsere Lausitz aktiv, nicht nur durch Handzeichen, sondern auch durch unsere verbale Stimme mit gestalten.

Dadurch, dass wir eine freie Wählervereinigung sind, sind wir keinen Parteizwängen ausgesetzt. Die Vernunft und Rationalität jedes einzelnen Kandidaten ist unser demokratisches Prinzip, nicht die Zugehörigkeit einer Partei – Wir selber entscheiden, wann wir unsere Hand zur Abstimmung heben und wann nicht.

Wir sind Lausitzer, wir lieben und kennen unsere Heimat und sind eine echte Alternative auf dem Wahlzettel. Wir sind bürger-/volksnah und nehmen die Bedürfnisse und Ängste der Neu-Kreis-Bautzener ernst.

Wir als FSWV setzen uns:

  • für den Schutz, die Förderung und die Entwicklung der sorbischen Sprache und Kultur als besonderen Reichtum unserer Region
  • für ein tolerantes Zusammenleben aller Bürger des Kreises
  • für die Entwicklung der Infrastruktur und des einheimischen Mittelstandes
  • für die Beachtung der historisch gewachsenen Lebensweisen in unserem zweisprachigen Gebiet
  • für den Erhalt der Schöpfung, eine saubere Umwelt, gesunde Landwirtschaft und sanften Tourismus
  •  für den Erhalt der Schulen auf dem Lande
  •  für gerechte und sozialverträgliche Kommunalabgaben ein.

Wofür setzt sich die Freie Sorbische Wählervereinigung konkret ein?
· für ein weiteres Zusammenwachsen der bisherigen zwei Landkreise Bautzen und Kamenz sowie der Kreisfreien Stadt Hoyerswerda, welches von Toleranz, Beachtung der regionalen Besonderheiten und von dem gemeinsamen Willen zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zur Nutzung aller Potenziale des neuen Großkreises geprägt ist
· für eine die gesamte Lausitz stärkende Zusammenarbeit mit dem neuen Landkreis Görlitz sowie eine Länder übergreifende Kooperation mit den Kreisen in der Niederlausitz
· für eine bürgerfreundliche Kommunalpolitik, die die Sachkunde der Bewohner des Kreises und der ehrenamtlichen Gremien und Vereine in die Vorbereitung von grundlegenden Entscheidungen einbezieht
· für ein gedeihliches Miteinander von Deutschen und Sorben, die Erhaltung und gezielte Förderung des zweisprachigen und bikulturellen Charakters des sorbischen Siedlungsgebietes des neuen Kreises
· für ein umweltbewusstes kommunales Agieren in allen Lebensbereichen sowie einen sanften Tourismus, welcher die kulturelle Vielfalt des Kreises bewusst einbezieht
· für die Bewahrung von Schulstandorten auf dem Lande als Zentren der Bildung und der Kultur- und Traditionspflege sowie im sorbischen Siedlungsgebiet als eminent wichtiger Sprachräume / Entscheidungen der Vergangenheit hierzu gehören erneut auf den Prüfstand!
· für die Bewahrung kultureller Institutionen und Initiativen durch eine auskömmliche Förderung und somit gegen einen drohenden Kulturabbau infolge fehlender Zuschüsse

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